ÜBER

Mit freundlichen Grüßen von deinen Augen an deinen Kopf: Stolpersteine für deine Persönlichkeit, Überschriften für das Buch deines Lebens.

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Warum ÜBERSCHRIFTEN

Kunst, wie auch immer sie zu definieren ist, ist, wenn man Menschen auf der Straße fragt, oft mit den Vorurteilen behaftet, nicht im Hier und Jetzt zu sein, zu fern, zu abstrakt, nicht zugänglich, zu teuer, nicht ansprechend, zu anstrengend; genauso aber: zu trivial, nichts wert, ohne Mehrwert; dass sie oft zu Ignoranz oder Pathos ermutigt, und es letztlich den Betrachtern überlässt, sie externalisiert zu reflektieren und nur den Kunstgegenstand selbst zu betrachten und die daraus resultierenden Emotionen, selten aber bewusst zu provozieren und zu fragen, was es mit den Betrachtern macht, in ihnen bewirkt und mit ihnen anstellt. Dabei kann Kunst das Privileg haben, nicht ignoriert werden zu können, besonders, wenn sie unbequem ist.

Gleichzeitig erhebt unser Zeitgeist Selbstoptimierung zum Lebenszweck, es wird um Aufmerksamkeit gekämpft, und kurze „Aha“-Augenblicke und Lebensweisheiten sollen die schnellen Antworten und vorgefertigte Interpretationen und Meinungen auf den genauso zum Zeitgeist erhoben Anspruch „an sich selbst zu arbeiten“ sein, das dem im Widerspruch steht.

Während Kunst dabei der Ausdruck des Selbst als Persönlichkeitsentwicklung sein kann, oder Kunst die Betrachter das Selbst sehen lassen kann, ist die ultimative Konsequenz daraus, die Auseinandersetzung mit der Persönlichkeit zur Kunst selbst zu erheben.

Kunst kann dafür einen kulturellen und besonders sozialen Auftrag erfüllen — ganz besonders dann und dort, wo Kunst so fern und abstrakt scheint, weil es „andere Sorgen“ gibt. Gerade, weil es dann nötig ist, um aufzuzeigen, dass Kunst keine „Geldanlage“ sein muss und als prestigeträchtiges Beiprodukt eines gesellschaftlichen Status zu sehen ist, sondern Kunst, ob wir sie rezipieren oder selbst gestalten, genauso vor Augen halten kann, was uns wichtig ist, in welchem Kontext wir uns sehen, was unser Zeitgeist ist und wie wir ihn ausdrücken und verarbeiten, wie wir an dem Punkt, an dem wir stehen, selbst konsumieren und produzieren, weil Kunst uns gleichermaßen abstrakt wie auch trotzdem in der Realität als Objekt mit Ideen, Konzepten und Werten auseinander setzen lässt. Weil wir dafür innehalten müssen, uns Zeit nehmen müssen, und Kunst uns ultimativ dazu bringen kann, uns mit uns selbst auseinander zu setzen, und so voran zu bringen.

Unser Zeitgeist gibt uns vor, dass Zeit kostbar und Aufmerksamkeit unsere Währung ist, und Kunst da oft mit dem elitären Anspruch verwechselt wird, diese Zeit zu haben und bewusst Zeit schenken zu können, und Kunst deshalb nicht zu unserem Leben passt, weil wir diese Zeit nicht haben oder uns nicht nehmen wollen.

Die Haupteinsicht ist, dass wir nicht einfach an Kunst, die uns Unbehagen, ob gut oder schlecht, fühlen lässt, vorbei gehen können. Sie verlangt, dass wir sie beobachten und darüber nachdenken. Wie wir das tun, hat sich in den letzten Jahren besonders durch den digitalen Wandel geändert.

Und bei diesem „was“ und „wie“ knüpfen die ÜBERSCHRIFTEN an.

Über Ben

Nenn mich Ben. Ich verdiene mein Geld damit, dass ich mit Menschen Kaffee trinken gehe, mich mit ihnen über ihre Ziele unterhalte und sie mit ihnen im Detail herausarbeite, und wir uns gemeinsam überlegen, was dafür getan werden muss, und was die Konsequenzen daraus sind und wie sie zu handhaben sind.

Meist drehen sich die Gespräche dabei auch um Persönlichkeitsentwicklung, oder ich verschaffe andere oder neue Einblicke und Perspektiven in das, was meine Gesprächspartner machen. Und oft ergibt sich daraus ein Projekt, bei dessen Umsetzung ich dann helfe.

Es ist kein Coaching, weil die Gespräche immer auf Augenhöhe passieren, und es mir genauso wichtig ist, etwas mitzunehmen und daraus zu lernen. In der Regel bleibe ich darüber hinaus freundschaftlich verbunden.

Aus diesen Gesprächen haben sich viele der ÜBERSCHRIFTEN ergeben — was die Menschen in meinem Umfeld wirklich bewegt, was meine Klienten antreibt und beschäftigt, und was ich für mich selbst dabei reflektiert habe.

Mehr von mir und über mich kannst du auf meiner Website „Nenn mich Ben“ nachlesen.