ÜBER

Mit freundlichen Grüßen von deinen Augen an deinen Kopf: Stolpersteine für deine Persönlichkeit, Überschriften für das Buch deines Lebens.

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Warum ÜBERSCHRIFTEN

Die ÜBERSCHRIFTEN sind mein Ausdruck, ernsthafte Persönlichkeitsentwicklung zur Kunst zu erheben, damit zu spielen, dass sie etwas drüber sind, und Menschen dazu zu bringen, nicht darum herum zu kommen, sich erstmal ein Stück weit konstruktiv mit sich selbst auseinander zu setzen bevor sie mit anderen darüber reden, da sie für jeden etwas anderes bedeuten.

Kunst, wie auch immer sie zu definieren ist, ist, wenn du Menschen auf der Straße fragst, was Kunst für sie bedeutet, oft mit den Vorurteilen behaftet, nicht im Hier und Jetzt zu sein, zu fern, zu abstrakt, nicht zugänglich, zu teuer, nicht ansprechend, zu anstrengend.

Genauso aber: dass Kunst zu trivial ist, nichts wert, ohne Mehrwert; dass sie oft zu Ignoranz oder überschwänglichen Gefühlen ermutigt, und es ebenfalls oft den Betrachtern überlässt, sie durch fremde Ideen und Interpretationen, äußere Einflüsse und kopieren von Reaktionen zu reflektieren, und so nur den Kunstgegenstand für sich selbst zu betrachten und die daraus resultierenden Emotionen.

Und dass Kunst selten und bewusst provoziert und fragt, was es mit dir als Betrachter macht, in dir bewirkt und mit dir anstellt. Dabei kann Kunst das Privileg haben, von dir nicht ignoriert werden zu können, besonders, wenn sie unbequem ist.

Gleichzeitig erhebt der Zeitgeist Selbstoptimierung zum Lebenszweck, es wird um deine Aufmerksamkeit gekämpft, und kurze „Aha“-Augenblicke und Lebensweisheiten sollen die schnellen Antworten und vorgefertigten Interpretationen und Meinungen auf den genauso zum Zeitgeist erhoben Anspruch „ständig und langfristig an sich selbst zu arbeiten“ sein, das dem im Widerspruch steht. Persönlichkeitsentwicklung ist kein Wochenendseminar, und auf keinen Fall ein Kalender-, Glückskeks- oder Motivationsspruch.

Während Kunst dabei der Ausdruck des Selbst als Persönlichkeitsentwicklung sein kann, oder Kunst dich als Betrachter dein Selbst sehen lassen kann, ist die ultimative Konsequenz daraus, die Auseinandersetzung mit der Persönlichkeit zur Kunst selbst zu erheben.

Kunst kann dafür einen kulturellen und besonders sozialen Auftrag erfüllen — ganz besonders dann und dort, wo Kunst so fern und abstrakt scheint, weil es „andere Sorgen“ gibt.

Gerade, weil es dann nötig ist, um aufzuzeigen, dass Kunst keine „Geldanlage“ sein muss und als prestigeträchtiges Beiprodukt eines gesellschaftlichen Status zu sehen ist, sondern Kunst, ob du sie nur rezipierst oder selbst gestaltest, genauso vor Augen halten kann, was dir wichtig ist, in welchem Kontext du dich siehst, was dein Zeitgeist ist und wie du ihn ausdrückst und verarbeitest, wie du an dem Punkt, an dem du stehst, selbst konsumierst und produzierst, weil Kunst dich gleichermaßen abstrakt wie auch trotzdem in der Realität als Objekt mit Ideen, Konzepten und Werten auseinander setzen lässt.

Weil du dafür innehalten musst, dir Zeit nehmen musst, und Kunst dich ultimativ dazu bringen kann, dich mit dir selbst auseinander zu setzen, und so voran zu bringen.

Der Zeitgeist gibt dir vor, dass Zeit kostbar und Aufmerksamkeit deine Währung ist, und Kunst da oft mit dem elitären Anspruch verwechselt wird, diese Zeit zu haben und bewusst Zeit schenken zu können, und Kunst deshalb nicht zu unserem Leben passt, weil du diese Zeit nicht hast oder dir nicht nehmen willst.

Die Haupteinsicht ist, dass du nicht einfach an Kunst, die dich Unbehagen, ob gut oder schlecht, fühlen lässt, vorbei gehen kannst. Sie verlangt, dass du sie beobachtest und darüber nachdenkst. Wie du das tust, hat sich in den letzten Jahren besonders durch den digitalen Wandel geändert.

Bei diesem „was“ und „wie“ knüpfen die ÜBERSCHRIFTEN an.

Was du unter diese Überschriften schreibst, ist dabei deine und nur deine Sache. Was du aus ihnen machst, wie du sie verstehst, ob sie dir etwas bedeuten, ob sie dich eine freudige, traurige, mitfühlende oder gar ablehnende Position beziehen lassen: Ich wünsche mir für dich, dass du auch bei ihnen nicht darum herum kommst, wenigstens kurz darüber und dich dabei nachzudenken.

Wenn sie dich ärgern, dann: Tja, hättest du ja selbst machen können. Hast du aber nicht. Auch nicht bei Facebook oder Instagram. Wenn sie dich erfreuen: Warum hast du sie nicht selbst gemacht?

Und darüber reden können wir immer gerne, am liebsten bei einem Kaffee.

Über Ben

Nenn mich Ben. Ich verdiene mein Geld damit, dass ich mit Menschen Kaffee trinken gehe, mich mit ihnen über ihre Ziele unterhalte und sie mit ihnen im Detail herausarbeite, und wir uns gemeinsam überlegen, was dafür getan werden muss, und was die Konsequenzen daraus sind und wie sie zu handhaben sind.

Meist drehen sich die Gespräche dabei auch um Persönlichkeitsentwicklung, oder ich verschaffe andere oder neue Einblicke und Perspektiven in das, was meine Gesprächspartner machen. Und oft ergibt sich daraus ein Projekt, bei dessen Umsetzung ich dann helfe.

Es ist kein Coaching, weil die Gespräche immer auf Augenhöhe passieren, und es mir genauso wichtig ist, etwas mitzunehmen und daraus zu lernen. In der Regel bleibe ich darüber hinaus freundschaftlich verbunden.

Aus diesen Gesprächen haben sich viele der ÜBERSCHRIFTEN ergeben — was die Menschen in meinem Umfeld wirklich bewegt, was meine Klienten antreibt und beschäftigt, und was ich für mich selbst dabei reflektiert habe.

Mehr von mir und über mich kannst du auf meiner Website „Nenn mich Ben“ nachlesen.